Open Source und Enterprise-Software im Vergleich

Immer mehr IT-Verantwortliche entscheiden sich für Open-Source-Software. Untersucht man allerdings die tatsächlichen Kosten für die Erstellung einer an die Unternehmensanforderungen angepasste Softwarelösung aus uneinheitlichen Bibliotheken oder Softwarekomponenten, zeigt sich schnell, dass diese Rechnung häufig nicht aufgeht. Gerade bei Services, die von besserer Anbindung mit großen Datenbanken profitieren, werden versteckte Kosten für Erstellung, Fehlerbehebung und Anpassung sowie beim Schutz von Systemen rasch augenfällig. Die Unternehmen müssen Anwendungen erstellen, die besonderen Vorteile ihrer noch nicht in der Praxis bewährten Systeme rechtfertigen.

Unternehmenssoftware beschleunigt Implementierungsprozesse
Enterprise-Software-Lösungen bringen viele Vorteile mit sich. Unternehmen können sich darauf verlassen, dass die Programmierung durch Profis mit dem notwendigen Fachwissen und unter Einsatz entsprechender Technologie erfolgt ist und umfassendes Debugging und zahlreiche Tests stattgefunden haben, um eine nahtlose Business-Lösung bereitzustellen. Enterprise-Software-Lösungen bringen häufig weniger Installations- und Schulungsaufwand mit sich, bieten leistungsstarke Analysetools, optimieren das Supply Chain Management und bieten Support für Endanwender. Hier sind einige weitere Vorteile von Enterprise-Software im Vergleich zu Open-Source-Angeboten:

  • Die technischen Anforderungen lassen sich relativ schnell erfüllen und ihre Entwicklungsteams sind nicht mehr gezwungen, sich mit langwierigen Beschaffungszyklen auseinanderzusetzen.
  • Unternehmenssoftware verbessert die Effizienz und bietet robuste Sicherheitsfunktionen, die für einen störungsfreien Betrieb sorgen.
  • Flexible Lizenzierungssysteme vereinen mehrere Lizenzvereinbarungen in einem Rahmenvertrag und sorgen so für schnellere Anpassung der Anforderungen.
  • Datenbanken, die wirklich die Anforderungen großer Unternehmen erfüllen sollen, müssen ACID-Transaktionen gewährleisten. Das Akronym ACID steht für Atomicity, Consistency, Isolation, Durability. Diese vier Bedingungen müssen von bei transaktionalen Datenbanken erfüllt werden.
    • Abgeschlossenheit: Datenänderungen müssen als einzelne Transaktionen durchführbar sein und gleichzeitige Aktualisierungen in verbundenen Datenbanken bewirken.
    • Konsistenz: Die inhaltliche und referenzielle Integrität eines Datenbestands muss vor und nach einer Sequenz von Datenoperationen gewährleistet bleiben.
    • Isolation: Transaktionsprozesse bleiben unsichtbar, bis sie gleichzeitig in alle verbundenen Datenbanken geschrieben werden.
    • Dauerhaftigkeit: Änderungen in Datenbanken bleiben auch nach katastrophalen Systemausfällen erhalten.
  • Das Auffinden, Testen, Prüfen und Härten von Open-Source-Software zieht unvorhergesehene Kosten für Wartung, interne Entwicklung und die Erstellung benutzerfreundlicher Supportprozesse nach sich. Mit einer Enterprise-Software-Lösung sind Sie diesen Aufwand und die damit verbundenen Kosten los. Ein Anruf beim geschulten Support reicht, um bei Bedarf Antworten oder Problemlösungen zu erhalten.

 

Strukturierte Abfragen (NoSQL) und kundenspezifische Anpassung
NoSQL-Datenbanken bieten oft die beste Technologie für die heutigen Herausforderungen in Form von extrem heterogenen Daten aus unterschiedlichsten Quellen. Die Entscheidung für die Implementierung eines Enterprise NoSQL-Systems löst die logistischen Probleme, denen IT-Entwickler unweigerlich gegenüberstehen, wenn sie versuchen, ihre eigenen Systeme aus kostenlosen oder kostengünstigen Open-Source-Elementen zusammenzustellen. Dank garantierter Erfüllung von ACID-Eigenschaften, einer hohen Verfügbarkeit, leistungsstarken Verwaltungs- und Managementtools sowie umfassenden Schulungs- und Supportangeboten ist eine Enterprise-NoSQL-Datenbank ideal geeignet, um Zeit und Geld zu sparen und eine gute Online-Reputation zu gewährleisten. Trotz der angeblichen Kosteneinsparungen von Open-Source-Software vertrauen nur wenige große Unternehmen ihre zentralen betrieblichen Abläufe einer Software an, die sich als technologische Sackgasse erweisen könnte. Die Nutzung von Open-Source-Software bringt unter anderem die folgenden Risiken und Nachteile mit sich:

  • Die Auswahl aus Tausenden von Open-Source-Projekten macht die Suche nach der genau passenden Lösung für Ihre geschäftlichen Anforderungen zu einer echten Herausforderung.
  • Open-Source-Programmierer arbeiten auf freiwilliger Basis – wenn sie sich entscheiden, keine Aktualisierungen oder Verbesserungen zu entwickeln, dann gibt es keine.
  • Hardware-Support für offene Software wird in der Regel zeitverzögert zur Verfügung gestellt, weil proprietäre Hersteller nicht willens sind, ihre Betriebssoftware zu teilen.
  • Open-Source-Projekte sind stark auf die Technologie fokussiert und weniger auf die Frage, wie Endnutzer sie benutzen oder damit Probleme lösen werden.
  • Open-Source-Projekte sind oft nicht ausreichend rechtlich abgesichert. Für Unternehmen, die ihre Lösungen auf Open Source aufbauen, kann dies zu Rechtsstreitigkeiten führen, wenn Codefragmente oder Patches den Patentschutz verletzen.
  • Integration und Tests müssen von Ihren IT-Entwicklern durchgeführt werden und binden damit Zeit und Ressourcen, die sinnvoller in die Erstellung von Anwendungen fließen könnte, die Ihr Unternehmen von der Konkurrenz abheben.

Kartenhaus oder solide Plattform?
Jedes Unternehmen will Geld sparen. Die Versuchung, ein eigenes System auf Basis freien Codes zu erstellen, ist für preisbewusste Entwickler durchaus attraktiv – sie vergessen dabei häufig, dass ihre Arbeitszeit auch ein wesentlicher Kostenfaktor ist. Das Risiko von Rechtsstreitigkeiten, versteckten Entwicklungskosten und Zeit für die Implementierung funktionaler Systeme, das Debuggen und Testen der Software und die Schulung des Personals machen den Aufbau eines Open-Source-IT-Systems zu einem gewagten Unterfangen.

Die Nutzung der Vorteile einer sofort einsatzbereiten professionellen Softwarelösung hilft Ihnen, Abläufe zu optimieren, Geld zu sparen, die Fähigkeiten Ihrer IT zu verbessern und so für die Herausforderungen gewappnet zu sein, die der rasante technologische Wandel mit sich bringt.

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